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San Daniele Schinken g.U. ist mit der Tradition, dem Schutz des Territoriums und dem Können eines im Laufe der Zeit überlieferten Handwerks fest verankert.

Zukunftsgerichtet, aber mit Respekt vor der Vergangenheit: eine perfekte Mischung, die für die Qualität und Erstklassigkeit des San Daniele Schinken steht.

Das Siegel geschützte Ursprungsbezeichnung wurde dem San Daniele Schinken 1996 verliehen.

Aber wodurch zeichnet sich ein g.U.-Produkt aus?

Eine lange Tradition und eine auf ein begrenztes geografisches Gebiet konzentrierte hochspezialisierte Produktion, die Beachtung der Produktionsrichtlinien und eine strenge Kontrolle der gesamten Wertschöpfungskette machen San Daniele Schinken weltweit zu einem Vorreiter für gastronomische Spitzenleistungen.

Die enge Bindung zum Gebiet

Der San Daniele Schinken g.U.steht für eine von Generation zu Generation weitervererbte Geschichte mit einer starken Bindung zum Ursprungsgebiet.

Die enge Verbindung zum Territorium ist das, was den San Daniele Schinken so einzigartig macht: Das Geheimrezept für dieses unnachahmliche Erzeugnis ist die Luft von San Daniele.

Es ist das „besondere“ Mikroklima, das zusammen mit sorgfältig ausgewählten Schweinekeulen und der Verwendung von Meersalz zur Reifung des Produkts beiträgt.

Es ist kein Zufall, dass San Daniele Schinken g.U. auf einem strengen Herstellverfahren beruht, der bei den Schweinen beginnt, die ausschließlich in zehn italienischen Regionen (Friaul-Julisch Venetien, Venetien, Lombardei, Piemont, Emilia-Romagna, Umbrien, Toskana, Marken, Abruzzen und Latium), die in den Produktionsrichtlinien aufgeführt sind, geboren, gezüchtet und geschlachtet werden dürfen.

Dieses Ursprungssiegel schützt die Qualität und Authentizität des San Daniele Schinken und gewährleistet, dass die Herstellung im Einklang mit den strengen Auflagen und technischen Vorgaben der Tradition stattfindet.

Die g.U. garantiert den Verbrauchern, dass sie ein qualitativ hochwertiges Originalerzeugnis kaufen. Zeitgleich dazu stehen Tradition und Identität der Herstellung des San Daniele Schinken an oberster Stelle.

Die Produktionsrichtlinien zum Schutz eines Symbols des Made in Italy

Die Produktionsrichtlinien der g.U. sind für den Schutz des Markenzeichens und des Verbrauchers grundlegend wichtig.

Diese Vorschriften wurden im Anschluss an eine Untersuchung und einen Vergleich im Hinblick auf die wissenschaftlichen Aspekte des Herstellverfahrens überarbeitet, wobei auch Fragen des Tierschutzes, der Etikettierung und der Regelung zur Verwendung des Konsortial-Labels Berücksichtigung fanden.

Das Konsortium des San Daniele Schinken möchte ihre Anwendung fördern und bei Bedarf Änderungen oder Aktualisierungen bieten.

Alle Akteure der Wertschöpfungskette müssen sich strikt an die Richtlinien halten, denn nur so kann die Herstellung eines gesunden und naturreinen Lebensmittels gewährleistet werden, das für die Spitzenstandards einer kontrollierten und rückverfolgbaren Produktionskette steht.

Eine kontrollierte Wertschöpfungskette als „Markenzeichen“ für die Qualität des San Daniele Schinken g.U.

Hingabe und Einsatz: Die Hauptakteure der Produktionskette halten sich strengstens an die Vorgaben der Produktionsrichtlinien, da sie dem Verbraucher ein Spitzenprodukt bieten möchten.

Und es ist gerade die Leidenschaft für Spitzenleistungen und der konstante Einsatz für die Verbesserung der eigenen Standards, die alle Partner der Wertschöpfungskette von San Daniele vereinen und zur Schaffung eines in Italien und in der ganzen Welt geschätzten Lebensmittels beitragen.

Produzenten, Züchter und Schlachtbetriebe müssen die vom Konsortium des San Daniele Schinken mit Nachdruck geförderten Grundsätze der Strenge und Transparenz einhalten.

Aus diesem Grund müssen jeder an der Wertschöpfungskette Beteiligte und jede Herstellstufe die in den Produktionsrichtlinien der g.U. festgelegten Vorgaben zur Tierhaltung, Schlachtung und Verarbeitung von Schweinekeulen zwingend einhalten.

Welche Art von Kontrollen gibt es und wer führt sie durch

Diese Vorschriften unterliegen nicht nur der Kontrolle der nationalen Behörden, sondern auch der Kontrollstelle namens IFCQ Zertifizierungen. Diese Einrichtung überprüft und zertifiziert die Erzeugnisse und stellt dabei sicher, dass sie den eingetragenen Bezeichnungen entsprechen.

Die strengen Kontrollen, denen die Wertschöpfungskette unterzogen wird, beginnen bereits in den Viehzuchtbetrieben.

Die Aufgabe des Züchters besteht darin, sich um die Geburt und das Wachstum der Schweine zu kümmern und dabei die Richtlinien anzuwenden, die die richtige Ernährung, die Verwendung von Medikamenten und die Biosicherheit regeln.

Die Geschichte eines jeden Tieres wird dokumentiert und durch Tätowierungen auf den Keulen wird die Herkunft bestätigt.

Vom Zuchtbetrieb zum Schlachthof. Genau hier gilt es zu überprüfen, ob die Tiere der Viehzuchtbetriebe mit dem Siegel g.U. auch wirklich die Eigenschaften in puncto Gewicht, Alter und Merkmale erfüllen.

Nach den strengen Vorgaben der Produktionsrichtlinien nehmen die Schlachthofbetreiber die Bewertung, Klassifizierung und Auswahl vor und versenden anschließend die frischen Keulen an die Schinkenbetriebe.

Dabei darf die Fleischverarbeitung nur in den 31 Schinkenfabriken des Konsortiums von San Daniele Schinken, die alle in der Gemeinde San Daniele del Friuli liegen, stattfinden.

Das Erzeugnis wird anschließend weiteren Kontrollen unterzogen, bevor es auf unseren Tisch kommt.

Nur diejenigen, die die Konformitätskontrollen bestehen, können dem Verarbeitungs- und Reifungsprozess zugeführt werden.

Zuletzt wird der Vertrieb und der Verkauf des San Daniele g.U. eingeleitet.

Auch in diesem letzten Schritt der Wertschöpfungskette wird nichts dem Zufall überlassen: Über den QR-Code auf der Packung des San Daniele Schinken sind alle Informationen rund um das Produkt – von der Herkunft bis hin zum Aufschneiden – abrufbar.

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